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VMware ESXi vs. Hyper-V vs. KVM-qemu

Dieses Thema ist wahrlich kein einfaches Thema und je nach Anwendungszweck sind durchaus andere Entscheidungen notwendig, wie wir hier nun festhalten. Nachdem wir nach VMware vSphere und ESXi eine kostenfreie Alternative suchten und unter Ubuntu KVM-QEMU mit dem Virtual-Manager fanden, könnten wir an sich den Beitrag beenden, wenn kürzliche Recherchen nicht ergeben hätten, dass der neue Hyper-V Server 2016 von Microsoft ebenfalls kostenfrei nutzbar ist, wie die Versionen davor auch schon. Jedoch sind in Features dazu gekommen, die ich unter meinem QEMU vermisse. Replizierung/Failover, das sind die Stichwörter! Vorweg sage ich gleich, man kann alles überall erreichen. Jedoch ist das dann aber eine Frage des Geldes oder der Nerven (alles unter Linux einzurichten). So versuchten wir eine Hyper-V-Lösung in einer Testumgebung aufzubauen. Die Installation erfolgte schnell, jedoch hörte der Spaß schnell auf, weil ich meine GUI-Oberfläche nicht starten konnte. Der Hyper-V befand sich in keiner Domäne, mein Client-PC schon! An dieser Tatsache wollte nicht nicht ändern und damit endete mein Feldversuch. Eine Aufnahme in die Domäne war keine Option und die komplette Steuerung über Powershell war nichts für mich! Jedoch fand ich einen alten Bekannten, der unvorstellbarerweise auch kostenlos betrieben werden darf: der gute alte vmware ESXi. Wie schon beim Hyper-V habe ich das nicht geprüft und daher nicht mitbekommen. Mittlerweile habe ich aber ein Bild der Lizenzmodelle und somit auch die Einschränkungen, die ich mit den kostenlosen Systemen habe. Dennoch habe ich mit VMware ESXi endlich ein Tool gefunden, das anfangs alles richtig macht. Die Installation super, die Einrichtung einfach und die Verwaltung übers Web ein Traum! Ein Nebeneffekt: VMs mit Windows-OS funktionieren einfach, es geht! Ohne extra Treiber. Toll! An diesem Punkt bin ich nun und ich weiß, in einer Testumgebung oder in einer, in der eine Hochverfügbarkeit nicht das Wichtigste ist, kann man ohne Kosten es durchaus nutzen. Nun werde ich aber die Möglichkeiten mit dem ESXi weiter testen und danach die Optionen der kostengünstigsten Lizenzierung ermitteln, um das doch produktiv einsetzen zu können.

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